Grafeneck 1940

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»Euthanasie«-Verbrechen in Südwestdeutschland

Vor 80 Jahren begannen die Morde in Grafeneck
Geschichte und Erinnerungskultur: die Gedenkstätte Grafeneck wurde 1990 eingerichtet, das Dokumentationszentrum 2005

Am 14. Oktober 1939 wurde Grafeneck, ursprünglich ein Behindertenheim der evangelischen Samariterstiftung Stuttgart, von den NS-Machthabern beschlagnahmt und zur Tötungsanstalt umgebaut. Die »Landes-Pflegeanstalt Grafeneck« war die erste Einrichtung in Deutschland, in der die Nationalsozialisten ihr »Euthanasie«-Programm durchführten. Bis Dezember 1940 wurden mehrheitlich Menschen mit psychischen Erkrankungen und geistigen Behinderungen aus dem heutigen Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen nach Grafeneck deportiert und ermordet.
Thomas Stöckle, der Leiter der Gedenkstätte Grafeneck, beschreibt die Hintergründe dieser menschenverachtenden Verbrechen sowie die Geschichte der Gedenkstätte bis heute.

Preis: 14.99 €
Erscheinungstermin: 24. Juni 2020
ISBN-13: 978-3-8425-2330-2