Schneider, Elsbeth: Lesung aus „P wie Pole“

1942. Der ehemalige Sportreporter Tomasz wird bei einer Razzia in Warschau von der Besatzungsmacht aufgegriffen und als Zwangsarbeiter nach Württemberg verschleppt. Er landet bei einer Bauernfamilie in der Nähe von Tübingen, die aus Mitläufern, Skeptikern und fanatischen Nazis besteht. Tomasz hat nur ein Ziel: Er und sein naiver, junger Mithäftling Jan sollen den Krieg überleben. Ihre Arbeitskraft wird dringend gebraucht, aber der kleinste Fehltritt kann für beide ins Verderben führen. Dieser facettenreiche Roman aus Württemberg in der Endphase des Zweiten Weltkrieges schildert beklemmend realistisch den Alltag und das erzwungene Miteinander und berührt mit seiner Erzählung von der verbotenen Liebe, die sich zaghaft zwischen Tomasz und Charlotte entwickelt.
  • 14. März 2021, 18:00 Uhr

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